Lukrezia
Mag. Constanze-Catharina Czutta,
geboren in Wien, studierte 2000-2004 Kunstgeschichte in Wien und machte
ihr Diplom in Porträtmalerei der Renaissance und Architektur des Klassizismus in Mitteleuropa. Anschließend inskribierte sie für das Doktoratstudium der
Kunstgeschichte an der Universität Salzburg bei Prof. Dr. Renate
Prochno.
Beschäftigung mit autodidakter Ölmalerei seit 2006.
Lukrezia
beschäftigt sich überwiegend mit den verschiedenen Formen von seelischer und
körperlicher Gewalt, ihren Ursachen und deren Auswirkung.
Das Resultat sind Bilder –
vorwiegend expressive Porträts - von zerrütteten Gefühlswelten, die überall auf
den Wegen liegen gelassen wurden - ein totes, dunkles Bündel unbeachtet in
jeder Ecke.
Ausstellungen
º 2011:
07. - 14. April: TROTZ DEM - Gruppenausstellung mit Peter Münster und
Brigitte Gamp im Kanal39 in Zusammenarbeit mit Paul Landl und Erwulf
º 2010:
- WORLD COMING DOWN - the Zottel & Lukreiza* Show. Fotografien von Zottel, Malerei von Lukrezia* , Schlawiner, 1010 Wien
- TOTHOLZ - eine therapeutische werkschau. Gemeinschaftsausstellung zusammen mit Peter Münster und
Thomas Zinnbauer, Alte Schieberkammer, Wiener Wasserwerke
- Innere Sicherheit, Gruppenausstellung. Schloß Laxenburg
- Arena, Wien
º 2009:
- KINDHEITSTRAUM(A), Galerie Karoly, Wien
- Arena Wien
º 2008:
- JETZT IST IMMER - IMMER IST JETZT, Gemeinschaftsausstellung zusammen
mit Peter Münster, Schloß Tribuswinkel, Tribuswinkel
- House Visions, Baden
- gesichter
der heimat - in der geografie der anderen lesen, Teilnahme an Soho
Ottakring
, Wien
- Arena Wien
- Soul-Funk-Jazz
meets art, Gemeinschaftsausstellung, Baden
º 2007:
- mea culpa? Porträts zwischen Schuld, Sühne und Erkenntnis, Ragnarhof Wien
- Arena Wien
-- IM KRIEG MIT
DER KINDHEIT --
Durch Unterdrückung
von Individualität, Kreativität und Fantasie verliert sich das einst mutige
Kind im Mensch in Konformität, Angst und Ignoranz. Es zwängt sich in die
Uniform eines pflichtbewussten Erwachsenen, und wird immer mehr wie von einem
Panzer umhüllt. Von der Härte dieser Rüstung und seiner Waffen machen wir
schließlich persönliche Stärke abhängig. Das Ergebnis ist ein Mensch, der sein
inneres Kind und dessen Gefühle erstickt und dabei Gefahr läuft seine Echtheit
zu verlieren.
Durch das Erlernen
von universellen Regeln, die für alle Individuen gleichermaßen gelten sollen
und die Unterdrückung von Emotionen, ziehen wir mit Abzeichen und Flagge
unermüdlich und gehorsam in den täglichen Krieg mit unseren Konkurrenten. Unter
ständigem Erwartungsdruck und Vergleichszwang entwickeln wir unsere besten
Eigenschaften: Heuchelei, Rücksichtslosigkeit und Gier.
Die Intoleranz gegenüber den
eigenen Schwächen lässt uns unsere Kreativität und das Verlangen nach
Unabhängigkeit und persönlicher Freiheit zu streben, zerstören. Wir geben auf,
was uns befreit und stärkt, um eine Hülle aufrecht zu erhalten, die für uns
kreiert worden ist, und die all unsere Laster und Sünden still beherbergen und
durch anerkannte Stärken ersetzt werden sollen.
© 2006-2011 Lukrezia.mag.constanze.catharina.czutta.
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